Nach Orlando: Die »queer community« übt die kulturalistische Unterwerfung

Vortrag & Diskussion mit Tjark Kunstreich (Wien)
1. November 2016, 18 Uhr, Café KoZ

Die Mutmaßungen über den Massenmörder, der am 12. Juni 2016 im Pulse-Club im Alleingang einen Pogrom exekutierte, sowie die Art und Weise, in der die »queer community« den 49 Ermordeten gedenkt, haben eines gemeinsam: das Schweigen über den islamistischen Hintergrund der Tat. Dem Mörder wird zugeschrieben, er sei »homophob« aus der Verdrängung der eigenen Homosexualität gewesen; die Ermordeten werden zu Opfern zu lascher Waffengesetze in den USA. Entsprechend wendet sich die Community gleichermaßen gegen »Islamophobie und Homophobie« und protestiert in vorauseilender Empörung gegen die Stigmatisierung von Muslimen. Weiterlesen „Nach Orlando: Die »queer community« übt die kulturalistische Unterwerfung“

Sex und Terror. Zur Kritik des islamischen Phallozentrismus

Vortrag & Diskussion mit Thomas Maul (Berlin)
25. Oktober 2016, 18 Uhr, Café KoZ

Im islamischen Suizid-Attentat verschmelzen sie zur Hochzeitsnacht: der große Djihad gegen die eigene Triebseele und der kleine Djihad gegen die Ungläubigen. Der dabei mitunter in ein Futteral gewickelte Penis des frommen Mörders, auf dass dieser der Selbstzerstörung des Leibes zum Trotz als Lanze im pornotopischen Paradies seine Schlacht in den ewig jungfräulichen Vaginen fortsetzen möge, versinnbildlicht die negative Aufhebung des mit der Moderne in die Krise geratenen traditionellen islamischen Phallozentrismus auf seiner eigenen Grundlage. Weiterlesen „Sex und Terror. Zur Kritik des islamischen Phallozentrismus“

Der islamistische Krieg und der Bankrott des Westens

Vorträge & Diskussion mit Thunder in Paradise (Frankfurt a.M.)
18. Oktober 2016, 18 Uhr, Café KoZ

»Heute sind es die Muslime mit ihren Moscheen und morgen sind es Schwule, Lesben, Bi-, Trans- und Intermenschen.« – So begründete das Organisationsteam des Frankfurter CSDs Ende Mai, weshalb die diesjährige Pride Parade als Polit-Demo gegen gleichermaßen homo- und islamophobe Rechtspopulisten stattfinden sollte (1). Keine zwei Wochen später erwies sich die ersehnte Opfergemeinschaft mit Muslimen als prospektive Identifikation mit dem Angreifer: in der »hottest gay bar in Orlando« wurden 49 Menschen hingerichtet und weitere 53 verletzt. Der Attentäter war kein Rechtspopulist, sondern bekannte sich noch in der Mordnacht zum Islamischen Staat. Davon unbeirrt demonstrierte die Frankfurter LGBT-Community anschließend unter dem Motto »Liebe gegen rechts«. Gäbe es nicht Trump, die AfD und den Front National, man müsste sie erfinden – um konsensfähige Feindbilder zu haben, die billiger zu bekämpfen sind als militante Islamisten, die ihre Siege nicht an den Wahlurnen, sondern mit Blutbädern erstreiten. Weiterlesen „Der islamistische Krieg und der Bankrott des Westens“