Kritik statt Dialog

Zur eskalierenden Kampagne universitärer Islam-Apologeten

Wir befassen uns nur äußerst ungern mit dem Islam und seinen Apologeten. Diese von Beginn an uninspirierte Religion, die überall, wo sie Macht gewinnt, nur Borniertheit, Hässlichkeit und gesellschaftliche Regression hervorbringt, ist kein erbaulicher Gegenstand geistiger Betätigung. Genauso wenig haben wir ein Faible für ihre Fürsprecher, die sich anschicken, individuelle Freiheiten sukzessive aus der Welt zu schaffen. Der Islam und die sich ihm Unterwerfenden interessieren uns nur, weil sie Hindernisse auf dem Weg in eine bessere Gesellschaft sind und allein deswegen bekämpft gehören.

Umso mehr freuen wir uns, wenn andere die lästige Arbeit übernehmen, der andauernden pro-islamischen Propaganda, die längst nicht mehr nur von bekennenden Islamisten befeuert wird, etwas entgegenzusetzen. Lästig ist diese Arbeit schon deshalb, weil man sich damit unvermeidlich zur Zielscheibe von erpresserischen Antirassisten macht, mit denen jeder einigermaßen vernünftige Mensch normalerweise nichts zu tun bekommen will. Weiterlesen „Kritik statt Dialog“

Frankfurter Mittelklasse

Über die Künstlergruppe Frankfurter Hauptschule und ihren konformistischen Kampf gegen Gentrifizierung, Monogamie und sehr alte weiße Männer

Am 13.11.2015 füllte eine junge Frau auf den Stufen des Frankfurter Römer eine Spritze mit Kochsalzlösung, stach sich die Nadel in den Unterarm und drückte ab. Was auf den nicht eingeweihten Betrachter gewirkt haben mag wie eine unorthodoxe Methode, seinen Kater zu bekämpfen, war tatsächlich ein seit Wochen mit großem Tamtam beworbenes Stück politischer Performance-Kunst, mit dem ein Zeichen gegen die Gentrifizierung des Frankfurter Bahnhofsviertels und die damit einhergehende »Verdrängung von Drogensüchtigen« aus dem Stadtteil gesetzt werden sollte. Geladen hatte das Künstlerkollektiv Frankfurter Hauptschule, das mit dieser Aktion erstmals an die Öffentlichkeit trat.[1]

Dass mediokre Studentenkunst sich zur politischen Aktion aufbläst, mag zumal in einer Stadt, in der das halbgebildete Palaver über kritische Theorie nach wie vor zum guten Ton auf jeder WG-Party gehört, nicht verwundern. Bemerkenswert an der Frankfurter Hauptschule ist aber das beachtliche mediale Interesse, das sie mit ihren Aktionen seit ihrer Gründung immer wieder generiert. Weiterlesen „Frankfurter Mittelklasse“

Die mobilisierte Gesellschaft und ihre Verlierer

Einleitungstext zu unserer gleichnamigen Konferenz, die am 16. November 2019 in Frankfurt a.M. stattfindet.

Zum Konferenz-Programm…


Aᴅᴏʀɴᴏ: Wenn die Planung dazu führt, daß es keine Bettler mehr gibt, so verlöre die Planung selber die Totenstarre, dann würde sich etwas Entscheidendes verändern.
Hᴏʀᴋʜᴇɪᴍᴇʀ: Möglich, aber auch denkbar, daß es in die Barbarei zurückfällt.
Aᴅᴏʀɴᴏ: Die Möglichkeit des Rückfalls ist immer gegeben. In einer Welt, die so geplant wäre, daß alles, was man tut, in einer durchsichtigen Weise dem Ganzen dient und nicht mehr darin besteht, daß unsinnige Tätigkeiten ausgeführt werden, würde ich gern zwei Stunden am Tag einen Lift bedienen.
Hᴏʀᴋʜᴇɪᴍᴇʀ: Mit dieser These rasen wir dem Reformismus zu.[1]

Die Proteste der sogenannten Gelbwesten, die Ende letzten Jahres in Frankreich ihren Höhepunkt erreicht hatten, riefen auch der vom französischen Klassenkampf angewiderten deutschen Öffentlichkeit unweigerlich in Erinnerung, dass die gesellschaftlichen Verhältnisse kein Schicksal sind, dass es immer und überall brav zu ertragen gilt. Man starrte nicht zuletzt deswegen wie gebannt auf die Demonstrationen und Blockaden im westlichen Nachbarland, weil die Protestierenden das Tabu brachen, nicht für irgendeine höhere Sache oder für ein bisschen symbolische Anerkennung auf dem Weltmarkt der Identitäten auf die Straße zu gehen, sondern um darauf aufmerksam zu machen, dass das Geld knapper, die Arbeit mieser und die Zumutungen immer unverschämter werden. Weiterlesen „Die mobilisierte Gesellschaft und ihre Verlierer“

Nazis sind out

Warum die Frankfurter Uni-Antifa das nicht begreifen will und ihr Nazi-Outing autoritäres Mobbing ist

Am 22. Januar 2019 stürmte eine Gruppe maskierter Antifas an der Frankfurter Universität eine Vorlesung in klinischer Psychologie, um eine Studentin als Mitglied der rechtsradikalen Identitären Bewegung zu »outen«. Das ging so: Die selbsternannten Campusschützer enterten lärmend den Hörsaal, stellten die Betreffende namentlich bloß und verteilten ein Flugblatt, in dem nicht nur Name und Adresse der »Täterin« genannt wurden, sondern in dem alle anderen Studenten gleichsam dazu ermuntert wurden, der nun im Fokus des antifaschistischen Volkszorns Stehenden bei einem »zufälligen Treffen« zu zeigen, was von »rechtsradikalen AkteurInnen« zu halten sei. Weiterlesen „Nazis sind out“

Islamischer Antisemitismus ist islamisch

Dokumentation unserer Rede bei der Kundgebung der Leipziger Initiative gegen Islamismus, die am 21. Dezember 2018 vor der Leipziger Al-Rahman-Moschee abgehalten wurde. Alle weiteren Redebeiträge sind hier nachzulesen.


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

wir demonstrieren heute gegen die Leipziger Zelle einer globalen islamisch-antisemitischen Bewegung: gegen die Al-Rahman-Moschee, deren Imam Hassan Dabbagh Juden als »Feinde des Islam« erachtet, die man im Dschihad bekriegen müsse.[1] Das sind klare Worte, die weder an der mörderischen Absicht noch an der religiösen Motivation Zweifel lassen – und die bekanntlich erschreckend häufig so oder so ähnlich auch woanders in Moscheen, an Familientischen und auf Schulhöfen fallen. Weiterlesen „Islamischer Antisemitismus ist islamisch“

Die Pädagogen der Demagogen. Zur Islam-Apologie der Bildungsstätte Anne Frank

Eine um einen Exkurs zu islamischem Antisemitismus erweiterte Fassung dieses Texts ist als PDF-Download verfügbar.


Es gehört zu den oft wiederholten Binsenweisheiten, dass Tote sich nicht wehren können und deshalb mit ihnen allerlei Schindluder getrieben wird. Die in Bergen-Belsen ermordete Anne Frank bildet hier keine Ausnahme. Unter Verwendung ihres Namens wurden allein in den letzten Jahren allerlei Grotesken aufgeführt. Bundesweite Aufmerksamkeit erregte die Deutsche Bahn, als sie im Oktober 2017 bekannt gab, die ICEs ihrer neuen Flotte nach berühmten Persönlichkeiten der deutschen Geschichte benennen zu wollen, unter anderem nach Anne Frank. Der Skandal flaute allerdings rasch wieder ab: Nachdem Kritiker auf die Geschmacklosigkeit hingewiesen hatten, einen Zug des Reichsbahn-Nachfolgers nach einem Holocaustopfer zu benennen, lenkte die Bahn im Februar 2018 reumütig ein.[1] Guten Gewissens können sich die Deutschen nun in Karl Marx- oder Konrad Adenauer-Zügen transportieren lassen. Entschieden unaufgeregter ging es zu, als 2015 das Schauspiel Frankfurt Redouan Abdellaoui gestattete, in einer Broschüre zum Jahresprogramm »Über Leben« Anne Frank zur Palästinenserin und die Israelis zu den neuen Nazis zu erklären: »Damals war es Anne, die unter einem feindlichen Regime leben musste. Heute sind es Kinder in Palästina, die in ihrer Welt keinen Platz für Freude, Spaß und Liebe finden. […] Ohnmächtig sieht alle Welt zu, wie dort Völkermord begannen wird.«[2] Hingegen überhaupt kein Widerspruch regte sich bislang dagegen, dass eine in Frankfurt ansässige, landesweit tätige und in zahlreichen Schulen, Betrieben und Behörden aktive Bildungsstätte Anne Frank seit Jahren unter Verschwendung öffentlicher Gelder muslimischen Antisemitismus bagatellisiert, die islamische Frauenverschleierung verteidigt und antisemitischen Israelhass verharmlost: alles im Namen Anne Franks. Weiterlesen „Die Pädagogen der Demagogen. Zur Islam-Apologie der Bildungsstätte Anne Frank“

Felix Perrefort: Über Knilche

Am 5. Juni 2018 ist an der Uni Mainz Felix Perreforts Vortrag über »Islamisierung und antirassistisches Appeasement« niedergebrüllt worden. Die Krakeeler haben dem Referenten rassistische Motive und sogar eine persönliche Nähe zu Nazis unterstellt. Wir veröffentlichen seine Entgegnung auf diese Lügen und weisen mit Genugtuung darauf hin, dass sein verhinderter Vortrag schon am kommenden Montag, den 18. Juni, in Mainz nachgeholt wird. Er spricht zudem am 21. Juni in Kassel und am 29. Juni in Potsdam.

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Rödelheimer Rotzlöffel

Manchen Leuten ist das Lügen in Fleisch und Blut übergangen. Ein anschauliches Beispiel sind die Damen und Herren von der Frankfurter Pöbeltruppe Free Palestine FFM, die am einen Tag behaupten, dass sie »für den Frieden« sind, und am anderen die Intifada, also blutrünstigen Judenmord, bejubeln. Ihre jüngste Kampagne findet sich unter der Autorschaft von Studierende gegen Rassismus an der Uni auf einem Flugblatt, das am 30. April an der Uni Frankfurt verteilt wurde und zur Störung eines vom AStA am selben Tag veranstalteten Vortrags mit Tjark Kunstreich zum Thema »Das Elend der Einzelnen« mobilisieren sollte. Weiterlesen „Rödelheimer Rotzlöffel“

Ein Safe Space für Bockenheim

Das Referat für politische Bildung im AStA der Universität Frankfurt hat der Gruppe Thunder in Paradise (TiP) das unmoralische Angebot unterbreitet, sich an einem würdelosen Kasperletheater zur Befriedung jenes Frankfurter Milieus zu beteiligen, das sich selbst als irgendwie antideutsch, israelsolidarisch und ideologiekritisch versteht und von Hochschulgruppen-Bürokraten über die Jungle World-Gemeinde bis hin zu Titanic– und PARTEI-Spaßvögeln reicht. Diese allem Anschein nach tatsächlich ernst gemeinte Offerte wird hiermit ausgeschlagen und nicht zuletzt deshalb im Folgenden öffentlich gemacht, weil sie schon der eigenen Klientel gegenüber von einer schwer zu überbietenden Verlogenheit ist. Weiterlesen „Ein Safe Space für Bockenheim“