Über den Mythos vom »Lone Wolf« und das Wesen des Islamischen Staats

Vor einem Jahr, am 12. Juni 2016, fielen im Nachtclub Pulse in Orlando 49 Menschen einem islamistischen Massaker zum Opfer.

Aus diesem Anlass veröffentlichen wir die Schriftfassung eines Vortrags von Lukas Sarvari, der am 18. Oktober 2016 bei unserer Veranstaltung »Der islamistische Krieg und der Bankrott des Westens« in Frankfurt am Main gehalten wurde.

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Presseschau zu »›Palästina‹ Halt’s Maul!«

Was ist in der vergangenen Woche nicht alles über uns geschrieben worden! Wir seien »rechte Hetzer«, vor denen man im Ernstfall Synagogen schützen müsse (Aitak Barani (1)), hätten eine »widerliche Hasstirade« verfasst (AK 8. Mai (2)) und würden »Rassismus« und »Herrenmenschenideologie« verbreiten (Free Palestine FFM (3)). Unsere Forderung »›Palästina‹ Halt’s Maul!« sei von »Juda verrecke!« kaum zu unterscheiden (Free Palestine FFM in der jungen Welt (4)). Den Unterschied zu verkennen, der zwischen dem Aufruf zum Judenmord und der Bitte, die Fresse zu halten, liegt, ist freilich schamlose Holocaust-Relativierung. Aber das wollte nicht einmal dem FR-Autor Danijel Majic so richtig einleuchten, der unsere Parole und deren Vergleich mit Nazi-Sprüchen lediglich für gleichermaßen undifferenziert hält (5). Weiterlesen „Presseschau zu »›Palästina‹ Halt’s Maul!«“

»Palästina« Halt’s Maul!

Aufruf zur Kundgebung gegen die KoPI-Konferenz
9. Juni 2017, ab 18:30 Uhr, vor dem Ökohaus in der Kasseler Straße 1A (S-Bahn-Station Westbahnhof)


Am 9. und 10. Juni 2017 wird im Ökohaus Ka eins in Bockenheim die von notorischen Israelhassern veranstaltete Tagung »50 Jahre israelische Besatzung« stattfinden. (1) In der Einladung zur Anti-Israel-Folklore wird in mitleidigem Duktus das Übliche dahingelogen: Die Israelis würden den armen Palästinensern, die freilich keine hausgemachten Probleme haben, die Erfüllung ihres einzigen Wunsches vermiesen, nämlich ein friedliches und menschenwürdiges Dasein (eine genauso bösartige wie lächerliche Vorstellung, die sich schon am fürchterlichen Umgang der Palästinenser untereinander blamiert). Ein Unmensch sei jedenfalls, wer angesichts dieser Menschenrechtsverhöhnung in Permanenz noch wegsehen könne, deswegen: Auf, auf zum Kampf gegen Israel! Das ist man nicht nur dem eigenen Bauchgefühl, sondern gleich der deutschen Geschichte schuldig, der man eine existentielle Verantwortung für die Juden abzulauschen glaubt – denn es geht den Palästinenserfreunden um nichts geringeres als »Unsere Verantwortung für eine friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts«. Weiterlesen „»Palästina« Halt’s Maul!“

Front Antinational

Schriftfassung eines Einleitungsreferats, vorgetragen bei der Veranstaltung »Trumps Amerika, Israel und das Unbehagen Deutsch-Europas« am 23. Mai 2017.


Deutschland steht endlich wieder auf der richtigen Seite der Geschichte. Die Obama-Jahre hatten es den Deutschen zwischenzeitlich schwer gemacht, sich als die vernünftige Alternative zur amerikanischen Hegemonialmacht zu profilieren. Zu sympathisch war das demokratische Staatsoberhaupt mit dem gewinnenden Lächeln, zu lavierend seine Politik. Aber spätestens seit Donald Trump als neuer Präsident vereidigt ist, versucht man sich an einer Fortsetzung des Konfrontationskurses gegen Amerika, der im Schmieden der Koalition der Unwilligen gegen den als Kriegstreiber geschmähten George W. Bush seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht hatte. Die darauffolgende Euphorie für Obama erscheint den Deutschen nun im Nachhinein als peinlicher Flirt mit einem Feind, der sich nur vorübergehend hinter einer trügerischen Maske verborgen habe. Mit der Wahl Trumps zum Präsidenten zeige Amerika wieder sein wahres, fratzenhaftes Gesicht. Weiterlesen „Front Antinational“

Der islamistische Krieg und der Bankrott des Westens

Vorträge & Diskussion mit Thunder in Paradise (Frankfurt a.M.)
18. Oktober 2016, 18 Uhr, Café KoZ

»Heute sind es die Muslime mit ihren Moscheen und morgen sind es Schwule, Lesben, Bi-, Trans- und Intermenschen.« – So begründete das Organisationsteam des Frankfurter CSDs Ende Mai, weshalb die diesjährige Pride Parade als Polit-Demo gegen gleichermaßen homo- und islamophobe Rechtspopulisten stattfinden sollte (1). Keine zwei Wochen später erwies sich die ersehnte Opfergemeinschaft mit Muslimen als prospektive Identifikation mit dem Angreifer: in der »hottest gay bar in Orlando« wurden 49 Menschen hingerichtet und weitere 53 verletzt. Der Attentäter war kein Rechtspopulist, sondern bekannte sich noch in der Mordnacht zum Islamischen Staat. Davon unbeirrt demonstrierte die Frankfurter LGBT-Community anschließend unter dem Motto »Liebe gegen rechts«. Gäbe es nicht Trump, die AfD und den Front National, man müsste sie erfinden – um konsensfähige Feindbilder zu haben, die billiger zu bekämpfen sind als militante Islamisten, die ihre Siege nicht an den Wahlurnen, sondern mit Blutbädern erstreiten. Weiterlesen „Der islamistische Krieg und der Bankrott des Westens“