Nazis sind out

Warum die Frankfurter Uni-Antifa das nicht begreifen will und ihr Nazi-Outing autoritäres Mobbing ist

Am 22. Januar 2019 stürmte eine Gruppe maskierter Antifas an der Frankfurter Universität eine Vorlesung in klinischer Psychologie, um eine Studentin als Mitglied der rechtsradikalen Identitären Bewegung zu »outen«. Das ging so: Die selbsternannten Campusschützer enterten lärmend den Hörsaal, stellten die Betreffende namentlich bloß und verteilten ein Flugblatt, in dem nicht nur Name und Adresse der »Täterin« genannt wurden, sondern in dem alle anderen Studenten gleichsam dazu ermuntert wurden, der nun im Fokus des antifaschistischen Volkszorns Stehenden bei einem »zufälligen Treffen« zu zeigen, was von »rechtsradikalen AkteurInnen« zu halten sei. Weiterlesen „Nazis sind out“

Islamischer Antisemitismus ist islamisch

Dokumentation unserer Rede bei der Kundgebung der Leipziger Initiative gegen Islamismus, die am 21. Dezember 2018 vor der Leipziger Al-Rahman-Moschee abgehalten wurde. Alle weiteren Redebeiträge sind hier nachzulesen.


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

wir demonstrieren heute gegen die Leipziger Zelle einer globalen islamisch-antisemitischen Bewegung: gegen die Al-Rahman-Moschee, deren Imam Hassan Dabbagh Juden als »Feinde des Islam« erachtet, die man im Dschihad bekriegen müsse.[1] Das sind klare Worte, die weder an der mörderischen Absicht noch an der religiösen Motivation Zweifel lassen – und die bekanntlich erschreckend häufig so oder so ähnlich auch woanders in Moscheen, an Familientischen und auf Schulhöfen fallen. Weiterlesen „Islamischer Antisemitismus ist islamisch“

Antisemitismus, Islam und die Willfährigkeit der Zivilgesellschaft

Vortrag & Diskussion mit Thunder in Paradise (Frankfurt a.M.)
9. November 2018, 19:00 Uhr, Philipp-Scheidemann-Haus, Holländische Straße 74, Kassel

Unter dem Motto »Unteilbar« zogen am 13. Oktober fast eine Viertelmillion Menschen »gegen jegliche Form von Diskriminierung und Hetze« durch Berlin. Mehr Demonstranten brachte die deutsche Zivilgesellschaft in diesem Jahrtausend nur einmal auf die Straße, als es darum ging, den Schlächter Saddam Hussein gegen den US-amerikanischen Erzfeind zu verteidigen. Im Aufruftext zu »Unteilbar« heißt es: »Gemeinsam treten wir antimuslimischem Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Antifeminismus und LGBTIQ*-Feindlichkeit entschieden entgegen.« Die staatsoffiziell akklamierte Mobilmachung gegen den Rechtsruck besiegelt hierbei aufs Neue die Allianz zwischen Antirassisten und politischem Islam: Unter den Bündnispartnern tummeln sich zahlreiche Muslimbrüder, BDS-Anhänger konnten auf der Demonstration ungestört zur Auslöschung Israels aufrufen. Weiterlesen „Antisemitismus, Islam und die Willfährigkeit der Zivilgesellschaft“

Zur Kritik der politischen Ökologie

Vortrag & Diskussion mit Jörg Huber (Frankfurt a.M.)
8. November 2018, 18:30 Uhr, Gaststätte Fennischfuchser, Mainzer Landstraße 95

Keiner soll sich über den »Jahrhundert-Sommer« freuen. Denn der gilt längst nicht mehr als gute Gelegenheit, um Eis zu essen oder ins Schwimmbad zu gehen, sondern als plagende Hitzewelle und sicheres Zeichen einer bevorstehenden Klima-Apokalypse. Das ergibt auch deswegen Sinn, weil die Kommunen für den Erhalt und Ausbau der Bäder ohnehin kein Geld übrig haben und sowieso immer weniger Kinder schwimmen können. Dafür lernen sie jetzt schon in der Grundschule ökologisch zu denken, also sich auf immer mehr Verzicht einzustellen. Und wer sich bis in den warmen Herbst hinein in Gartenwirtschaften mit kühlenden Getränken versorgt, dem droht die Wissenschaft ebenfalls mit Prognosen. Auch das Bier werde wegen des Klimawandels knapp und teuer, weil der Hopfen nicht mehr so gut wachsen soll. Und wenn die Maß nicht mehr voll wird, wählen selbst die Bayern grün. Aber wird alles wirklich so schlimm, oder treibt die politische Ökologie nicht ohnehin viel mehr die Politik um als die Natur? Weiterlesen „Zur Kritik der politischen Ökologie“

Die Pädagogen der Demagogen. Zur Islam-Apologie der Bildungsstätte Anne Frank

Eine um einen Exkurs zu islamischem Antisemitismus erweiterte Fassung dieses Texts ist als PDF-Download verfügbar.


Es gehört zu den oft wiederholten Binsenweisheiten, dass Tote sich nicht wehren können und deshalb mit ihnen allerlei Schindluder getrieben wird. Die in Bergen-Belsen ermordete Anne Frank bildet hier keine Ausnahme. Unter Verwendung ihres Namens wurden allein in den letzten Jahren allerlei Grotesken aufgeführt. Bundesweite Aufmerksamkeit erregte die Deutsche Bahn, als sie im Oktober 2017 bekannt gab, die ICEs ihrer neuen Flotte nach berühmten Persönlichkeiten der deutschen Geschichte benennen zu wollen, unter anderem nach Anne Frank. Der Skandal flaute allerdings rasch wieder ab: Nachdem Kritiker auf die Geschmacklosigkeit hingewiesen hatten, einen Zug des Reichsbahn-Nachfolgers nach einem Holocaustopfer zu benennen, lenkte die Bahn im Februar 2018 reumütig ein.[1] Guten Gewissens können sich die Deutschen nun in Karl Marx- oder Konrad Adenauer-Zügen transportieren lassen. Entschieden unaufgeregter ging es zu, als 2015 das Schauspiel Frankfurt Redouan Abdellaoui gestattete, in einer Broschüre zum Jahresprogramm »Über Leben« Anne Frank zur Palästinenserin und die Israelis zu den neuen Nazis zu erklären: »Damals war es Anne, die unter einem feindlichen Regime leben musste. Heute sind es Kinder in Palästina, die in ihrer Welt keinen Platz für Freude, Spaß und Liebe finden. […] Ohnmächtig sieht alle Welt zu, wie dort Völkermord begannen wird.«[2] Hingegen überhaupt kein Widerspruch regte sich bislang dagegen, dass eine in Frankfurt ansässige, landesweit tätige und in zahlreichen Schulen, Betrieben und Behörden aktive Bildungsstätte Anne Frank seit Jahren unter Verschwendung öffentlicher Gelder muslimischen Antisemitismus bagatellisiert, die islamische Frauenverschleierung verteidigt und antisemitischen Israelhass verharmlost: alles im Namen Anne Franks. Weiterlesen „Die Pädagogen der Demagogen. Zur Islam-Apologie der Bildungsstätte Anne Frank“

Felix Perrefort: Über Knilche

Am 5. Juni 2018 ist an der Uni Mainz Felix Perreforts Vortrag über »Islamisierung und antirassistisches Appeasement« niedergebrüllt worden. Die Krakeeler haben dem Referenten rassistische Motive und sogar eine persönliche Nähe zu Nazis unterstellt. Wir veröffentlichen seine Entgegnung auf diese Lügen und weisen mit Genugtuung darauf hin, dass sein verhinderter Vortrag schon am kommenden Montag, den 18. Juni, in Mainz nachgeholt wird. Er spricht zudem am 21. Juni in Kassel und am 29. Juni in Potsdam.

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